Kinder lieben es, mit einem Malkasten zu spielen und sich künstlerisch zu betätigen. Dabei kommt manchmal zwar auch etwas Farbe an eine Stelle, die nicht dafür vorgesehen ist, doch im Allgemeinen fördern Eltern und Erzieher die Kreativität der Kinder gerade mit gestellten Aufgaben auf besondere Weise. Am Anfang ist beinahe jedes Kind hier noch ungeschickt. Der Pinsel wird zu nass gemacht, viel zu viel Farbe aufgenommen: Beinahe jedes Erstlingswerk ist nicht mehr, als eine Ansammlung von Klecksen und verlaufener Farbe. Erst mit etwas Übung kann man dann auch wirklich erkennen, was auf dem Bild zu sehen sein soll, das der Sprössling da abgegeben hat.
Mit zunehmendem Alter und einigen Unterrichtsstunden im Fach Kunst lernen die Kinder dann aber, mit den Wasserfarben umzugehen. Man kann viele Farben mischen, mit unterschiedlichen Techniken arbeiten und natürlich auch mit Deckweiß ganz neue Impressionen aufs Papier zaubern. Je nach Begabung wird sich auch mancher Jugendlicher noch oft und gerne mit dem Malkasten beschäftigen. Kaufen kann man die Malkästen mit den Grundfarben, mit 12 oder 24 Farben. In der Schule ist es manchmal ärgerlich, wenn eine Farbe zur Neige geht – hier kann aber vorgesorgt werden, indem einfach Reserve-Töpfchen gekauft werden. In vielen Markenprodukten lassen sich auch einzelne Farben austauschen, was für Kinder, die viel malen, durchaus wirtschaftlicher ist.
Das Malen mit Schablonen, Spritztechnik mit einer Zahnbürste und viele andere Dinge lassen sich mit den Farben in die Tat umsetzen. Ausgefeilter ist da schon die Arbeit an Aquarellen, die mit den wasserlöslichen und relativ schnell trocknenden Farben auch von Erwachsenen gerne hergestellt werden. So ein Malkasten ist nicht nur Kinderspielzeug, sondern kann auch später noch manche kreative Stunde ausfüllen.

25 Apr