Bei diesem Wetter ist es doch an der Zeit, sich einmal wieder auf die Ebene der Kunst zu begeben und ein Museum oder eine Ausstellung zu besuchen. Franz Krause ist ein Name, den man mit Kunst und Architektur in Verbindung bringen kann. Er lebte von 1897 bis 1979 und war in einem Künstlerkreis involviert, der Schutz vor den Verfolgungen durch das nationalsozialistische Regime brauchte. Zwei seiner Freunde und Kunstkollegen waren Oskar Schlemmer und Willi Baumeister, die bedeutend bekannter wurden, als Krause. Sie erlangten internationalen Ruhm, während der dritte im Bunde Zeit seines Lebens eher in Deutschland aktiv war.

Dass das Werk von Franz Krause nicht vergessen ist, zeigt die Ausstellung, die vom 11. Mai bis 25. Juli 2010 in Wuppertal für Besucher aus nah und fern geöffnet ist. Natürlich kann man auch sonnige Tage nutzen, um die Exponate anzusehen, vor allem, wenn man von weiter her in das „von der Heydt“ Museum in Wuppertal aufbricht. Insgesamt warten 200 Werke aus der Hinterlassenschaft auf die Besucher der Ausstellung. Darunter sind kleine Skulpturen, aber auch beeindruckende Zeichnungen und kunstvolle Aquarelle. Die Fantasie des Künstler, aber auch die unterschiedlichen Facetten, die der Maler und Architekt verinnerlichte, werden dabei sichtbar.

Aus der Freundschaft zu Willi Baumeister resultieren etliche Briefe und Postkarten, die vom Witz des Künstlers zeugen. Für Kinder wohl nicht sonderlich spannend, aber für architektur- und kunstbegeisterte Menschen ist die Ausstellung auf jeden Fall ein lohnendes Ziel. Wer also für einen verregneten freien Tag noch eine Beschäftigung sucht, ist richtig, wenn er den Weg nach Wuppertal sucht.

date6 Mai
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