Fotos können in Alben eingeklebt werden, aber auch im Rahmen ein sprichwörtlich gutes Bild abgeben. Wer sich aber ein wenig Mühe gibt, kann viel mehr tolle Sachen mit den entwickelten Fotos anstellen, als sie nur für Fotogeschenke und andere, altbekannte Zwecke zu verwenden. Collagen beispielsweise sind Fotokunst, die viele Facetten aufzeigen können.

Eine Collage besteht aus verschiedenen Teilen, nicht unbedingt von Fotos, sondern auch Buchstaben und Bildern aus Zeitungen, Bildern, Plastikelementen und allem, was man eben als Künstler verwerten will. Es wird mit einem leeren Blatt oder einer leeren Unterlage, wie zum Beispiel einem Karton, begonnen. Dann wird alles auf beliebige Art befestigt. Kleber, Nägel, Tackernadeln: alles, was zwei Dinge zusammen halten kann, ist geeignet, um die Collage fertig zu stellen. Da kombinieren sich Schwarz und Weiß mit allen bunten Farben, bis das Bild, das man erschaffen wollte, komplett ist. Um eine 3-D Perspektive zu erschaffen, kann man alle möglichen Accessoires verwenden. Da fährt über die Straße aus Fotopapier und an den Bäumen aus zerknülltem Seidenpapier vorbei ein echtes kleines Spielzeugauto. Diese Art Fotokunst lebt in den Bildern, denn der räumliche Eindruck macht das Bild lebendig.

Vielleicht muss der Künstler mit seiner Kamera noch losziehen, um die passenden Motive zu ergänzen. Manchmal fängt man mit einigen Schnipseln an, um dann festzustellen, dass die Ideen während der Arbeit eine ganz andere Richtung gehen, als am Beginn. Dann muss man eben die Fragmente, die noch fehlen, ergänzen, bis das Kunstwerk fertig ist und einen tollen Platz, im privaten Bereich oder in einer Ausstellung, schmücken kann.

date30 Mai
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