Geschichte der Rekonstruktion – Rekonstruktion der Geschichte: So heißt eine Ausstellung in der Pinakothek in München, wo zerstörte Gebäude wieder aufgebaut werden. Gebäude, die zum Beispiel durch einen Brand, Naturkatastrophen oder sogar Kriege zerstört wurden und nur noch in Erinnerungen oder auf Fotos zu sehen sind, werden hier gezeigt. Dies ist eine gute Möglichkeit, auch die jungen Menschen wieder in die Pinakothek zu locken. Denn auch für den Geschichtsunterricht ist dies eine perfekte Darstellungsmöglichkeit die nicht besser sein könnte, denn Geschichte kann man sich auch besser verinnerlichen und sie auch verstehen, wenn man sie sich bildlich vorstellen kann. Was aber nicht heißen sollte, dass die Jugend sich nicht auch von ganz allein dafür interessiert, denn auch für sie ist es spannend, wenn alte Gebäude wieder neu dargestellt werden, von denen man schon viel gelesen oder gehört hat. Eine solche Möglichkeit ist wohl nicht immer so zum Greifen nahe.

Zu den Gebäuden, die in dem Münchner Museum wieder neu gezeigt werden gehören unter anderen die Frauenkirche in Dresden, das Lübecker Buddenbrook Haus oder die eingestürzten Campanile am Markusplatz in Venedig. Schlösser, Häuser oder Kirchen, viele bedeutende Bauwerke werden hier wieder zurück ins Leben gerufen und allen, die sich dafür interessieren, gezeigt – und, wie oben erwähnt, nicht nur den älteren Menschen, die vielleicht auch einen Teil ihres Lebens damit verbinden können. Zurück in alten Erinnerungen schweben, über Gebäude, die man vielleicht mit der großen Liebe irgendwann einmal angesehen hat, die jetzt durch ein schweres Unglück zerstört wurden. Über 300 Bauwerke von Bedeutung sollen präsentiert werden, die so manches Herz wieder höher schlagen lassen, egal ob aus reinem Interesse an der Geschichte oder wegen der alten Erinnerungen.

date21 Jul
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