Die Fotokunst ist heute viel mehr Menschen zugänglich, als früher. Heute bekommt man für einen angemessenen Preis schon Kameras, die höchste Leistungen erbringen können. Einen Computer „hat man“ sowieso. Die Bearbeitungssoftware für die Bilder bekommt man zum Teil mit einer Kamera mitgeliefert, kann sie sich aber auch dazu kaufen oder sogar gratis und legal als Freeware aus dem Netz laden. Auch in Computer-Fachzeitschriften gibt es oft Beigaben, die gar nicht so schlechte Features enthalten. So hat jeder die Möglichkeit, sich daheim sein ganz eigenes Fotolabor einzurichten. Ein Atelier, in dem die tollsten Werke entstehen.

Natürlich erfordert es Zeit und Muße, sich auch auf die Suche nach den schönsten Motiven zu machen. Dabei entscheidet man hier völlig frei, was man gerne fotografieren will. Stillleben in einem besonderen Licht? Porträts, die nicht jeder hat? Aber gerne doch, denn man selbst entscheidet, was Kunst ist, und was nicht. Bilder zusammen zu fügen kann ungeahnte Impressionen zeugen, zum Beispiel das Porträt vor einer Landschaft, vor einem Sonnenuntergang oder anderes. Die Fotosoftware von heute mit Maskenwerkzeug und vielen anderen Spielereien lässt hier nahezu jede Spielart zu, die man dazu braucht, um eigenwillige, aber ansehnliche Werke zu erschaffen. Dabei muss der Fotograf natürlich bei der Bedienung der Kamera ebenso souverän ans Werk gehen, wie beim nachfolgenden Bearbeiten der Bilder. Das kann eine Sache von mehreren Stunden Arbeit sein, bis ein Bild so aussieht, wie man es zuvor im Geiste sah. Hier entstehen Fotoleinwände für besondere Ecken und Wände in der Wohnung, aber auch tolle Geschenke, und mit etwas Talent und Glück vielleicht sogar Fotos, die irgendwann einmal jeder kennt.

date12 Apr
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